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So, mal wieder einige durchgeschaute Serien-Staffeln von mir:

Jessica Jones (Staffel 3)
Bleibt meine Lieblings-Marvel-Serie. Vor allem weil es im grunde ja keine klassische Superhelden-Serie ist, sondern eher eine Crime-Story mit einer ziemlich gebrochenen Heldin.
Die dritte Staffel kann in meinen Augen leider das Niveau der ersten beiden Staffeln nicht ganz halten. Hauptproblem ist, dass es zu lange dauert bis die Serienkiller-Story für Jessica jones wirklich persönlich wird. Als das dann passiert nimmt die Geschichte ordentlich an Fahrt auf und steigert sich bis kurz vor Schluss noch mal erheblich. Die Nebenhandlungen bleiben allerdings blass. Vor allem die Geschichte um Jeryn Hogarth hätte mir kaum egaler sein können und nimmt auch einiges von der Figurenentwicklung aus den ersten beiden Staffeln zurück. Ebenfalls ist seltsam, dass einige symphatische Figuren aus der vorherigen staffel (vor allem Vido und sein Vater) kurz noch mal angedeutet werden und dann seltsamerweise nie wieder auftauchen. Das Ende ist dannauch etwas seltsam und lässt mehrere Interpretationsmöglichkeiten.

Stark war wieder einmal die schauspielerische Leistung, vor allem von Krysten Ritter, sowie die Ausstattung, Kamera und Musik. Insgesamt schon eine Serie, die mir gut gefallen hat und in allen drei Staffeln Spaß machte.

Twin Peaks (Staffel 1)
Wahnsinn wie gut die Serie gealtert ist. Das ist für mich heute immer noch so faszinierend und gut anzuschauen wie damals bei der Erstausstrahlung. Liegt vermutlich auch daran, dass David Lynch damals zwar revolutionär erzählt hat, den Look aber eher an den 50ern orientiert hat und das Bild dazu noch durch den verstärkten Einsatz von Rottönen verfremdet hat. Hätte er auf einen normalen 80er Look gesetzt, wäre das heute vermutlich deutlich problematischer.

Schauspielerische Leistung ist sowieso top und den Soundtrack von Badalamenti kann man gar nicht genug loben. Feue mich schon sehr auf das was noch vor mir liegt (vor allem auf die dritte Staffel, die ich bisher noch nicht gesehen habe).

Big Mouth (Staffel 3)
Eine Mischung aus richtig starken und weniger gelungenen Episoden. Immer witzig, häufig geschmacklos und manchmal auch tief unter der Gürtellinie. Und oft (leider) auch wirklich dicht dran and der Hölle, die die Pubertät sein kann.

Mir gefällt es, kann aber auch verstehen wenn man mit der Serie gar nichts anfangen kann.
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PaterAlf: Jessica Jones (Staffel 3)
Das einzige, der Netflix-Marvel-Serien, was ich noch nicht gekuckt habe. Kam irgendwie noch nicht dazu, vor allem, da meine Frau irgendwie keine Bock dazu hat...

Mein Fazit zu diesen Serien (abgesehen davon, das die Einstellung natürlich traurig ist, aber das lag ja daran, daß Disney a) Marvel gekauft hat und b) sein eigenes Streamportal aufgemacht hat):

Daredevil: Sehr großartig, von Anfang bis Ende. Tolle Geschichte, gute Schauspieler und richtig gut choreographierte Kampfszenen. Fisk als Bösewicht ist auch einfach brilliant.

Jessica Jones: Wie PaterAlf schrieb, tolle Krimiserie, abseits der Superheldenklischees (wobei diese eigentlich in allen diesen Serien durchbrochen werden. Wie gesagt, S3 fehlt mir da noch.

Luke Cage: Die erste Staffel fand ich ziemlich gut (auch wider Erwarten, ehrlich gesagt), die zweite war aber echt schwach - der Spannungsbogen funktionierte garnicht, alles dümpelte irgendwie dahin.

Iron Fist: Nicht so schlecht, wie viele meinen, IMO. Zum Teil echt tolle Kampfszenen. Kann man schon kucken. Insgesamt ist die Story etwas vorhersehbar, und die Hauptfigur wurde eher nach Martial-Arts-Künsten als Schauspielkunst gecastet (der steigert sich aber).

Defenders: Das Crossover ist schon sehr witzig. Eher oberflächlich, aber gut geschrieben.

The Punisher: Das war die große Überraschung, weniger Geballer als erwartet, dafür mehr Drama und z.T. Thriller. Meine Frau hat sich erst gesträubt das kucken zu wollen - am Ende fand sie es mit am besten von den Netflix/Marvel-Sachen - das will was heißen.

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Was haben wir zuletzt gekuckt?

Dragon's Dogma: Gar nicht mal schlecht, der Art-Style, vor allem der Hauptfigur, war zunächst etwas gewöhnungsbedürftig. Die Stories der einzelnen Folgen waren gut bis ok, gegen Ende etwas schwächer. Das Finale war aber toll.
Insgesamt sehenswert, aber nicht so grandios wie Castlevania - da war sogar meiner Frau nach mehr, obwohl sie sonst "Trickfilm" nicht mag (außer Totoro) und lieber "echte Menschen" sehen will.

Grad sind wir an Cobra Kai dran und... bisher ist es richtig gut! Vor allem William Zabka (der Gegner des Karate Kid Ralph Macchio), der die Hauptfigur spielt, ist extrem gut in seiner Rolle - was erstaunlich ist, denn außer in ein paar Nebenrollen in Serien und unbekannten Filmen ist seit Karate Kid irgendwie nichts für ihn rumgekommen - schön, daß der jetzt sein Talent mal richtig zeigen kann.
Erstaunlich ist auch, daß man Ralph Macchio als Gegenspieler (der ehemal Good Guy Karate Kid) sein Alter kaum ansieht. Und man sieht auch immer noch den "Jungen" in ihm, irgendwie (auch wenn er offensichtlich was an seiner Nase hat machen lassen, was bei den Rückblenden zu den Filmen doch stark auffällt).
Die Serie hat auch ziemlichen Tiefgang und sozialen Kommentar. "Cobra Kai" Johnny Lawrence ist ein versoffener Loser, aber er steht auf und eröffnet ein Dojo, um Nerds und Freaks zu helfen gegen die Mobber - mit der einzigen Methode, die er kennt - Gewalt. Strike First, Strike Hard, No Mercy! Daniel LaRusso dagegen ist erfolgreicher Geschäftsmann mit Happy Family, fast zu schön, um wahr zu sein - aber er ist es, der die Rivalität zwischen den beiden nicht ruhen lassen kann, und sogar zu miesen Tricks greift, um Johnny das Leben schwer zu machen. Als "der Gute" per default wähnt er sich im Recht, ohne überhaupt die Motive seines "Gegners" zu hinterfragen. Cobra Kai zu bekämpfen wird für ihn zur Besessenheit.

Grau und Grau statt Schwarz-Weiß-Schema also, interessant dadurch, daß der ehemalige Held sich Weiß wähnt, während der ehemalige "Böse" weiß, daß er kein Heiliger ist, aber sich redlich bemüht.

An einigen STellen war ist mir das Drehbuch manchmal zu "Schiller'sch" - Man möchte die Figuren schütteln und ihnen sagen "Nun macht doch mal den Mund auf!". Aber trotzdem bisher ziemlich gut.
Dawson's Creek (Staffel 1)
Bei der Erstausstrahlung Ende der 90er Jahre war ich gerade im Studium und das war so in bisschen meine Guilty-Pleasure-Serie. Jetzt habe ich nach all den Jahren noch mal reingeschaut und muss zu meiner eigenen Überraschung feststellen, dass ich Dawson's Creek immer noch gucken mag.

Klar, die Teenager sind alle etwas zu schlau und analysieren ihre Probleme und Gefühle deutlich zu reflektiert und sprechen Sätze, die vermutlich kein Jugendlicher je sagen würde (stattdessen wohl Sätze, die Showrunner Kevin Williamson rückblickend als 15-Jähriger gerne gehabt hätte).
Aber die Schauspieler sind echt gut (vor allem Katie Holmes als Joey und Michelle Williams als Jen) und die Figuren deutlich vielschichtiger als man zu Beginn vermuten würde. Und vor allem wird die Story verglichen mit der heutigen mit einem erfrischenden Tempo erzählt. Was da in den ersten 13 Folgen passiert, würde heute wahrscheinlich locker auf sechs Staffeln ausgewalzt.
Dazu gibt es dann noch einen hervorragenden Soundtrack mit vielen Pop- und Rock-Hits aus den 90er Jahren. Und jede Menge Anspielungen auf bekannte Filme. Gerade dieBreakfast-Club-Folge und die Halloween-Folge waren echt gut.

Etwas schwierig finde ich mittlerweile SD-Serien auf HD-Fernsehern. Das ist man echt nicht mehr gewohnt und strengt die Augen immer etwas an. Aber da kann die Serie ja nichts für.

Eines müsste man mir allerdings noch erklären: Woher kommt eigentlich diese dumme Gewohnheit Teenager in amerikanischen Serien immer mit Schauspielern zu besetzen, die zwischen 20 und 25 Jahre als sind? Reißt mich gerade bei Serien, die in der Highschool spielen am Anfang immer etwas raus.

Big Mouth (Staffel 4)
Eine seltsame Staffel. Gerade als ich dachte die Serie wäre qualitativ am Ende und die Autoren würden nur noch dem unanständigsten und unkorrektestem Gag nachjagen, findet sie plötzlich zu alter Stärke zurück und die Macher hauen ab Folge 5 einige der besten Episoden überhaupt raus.

Die Storie um Jessies Depression, Missys Selbstfindung und Matthews Coming Out waren am Ende alle richtig stark. Und selbst eine bisher eindimensionale Figur wie Jay wandelt sich von der selbsternannten "Ultimate Fuck Machine" zu einer echten Figur mit Selbstzweifeln und Gefühlen (was leider am Ende teilweise wieder zurück genommen wird). Lediglich die eigentlichen Hauptfiguren Andrew und Nick treten für meinen Geschmack etwas zu sehr auf der Stelle. Aber ich hoffe mal ihre Geschichten werden in der nächsten Staffel wieder voran getrieben.

Hervorragend fand ich übrigens zu Beginn den Rückblick auf Staffel 3 in Musical-Form. Habe ich in der Art auch noch nie gesehen.
Post edited March 05, 2021 by PaterAlf
Daybreak

Sah nach "Mad Max" im Teenager-Millieu aus und ich dachte das könnte spaßig sein. Am Ende wurden meine Erwartungen deutlich übererfüllt und ich bin ziemlich schwer begeistert.

Die Serie macht es eine allerdings nicht ganz leicht. In den ersten zwei Folgen wird das Setting und die Figuren vorgestellt und hierbei wird die Wand zum Zuschauer immer wieder durch direkte Ansprache und kommentierte Rückblenden durchbrochen. Das hat mich immer wieder etwas rausgebracht. Bleibt man jedoch dran, dann stellt sich im Verlauf der Serie heraus, dass diese Erzählweise keineswegs nur ein Selbstzweck ist oder eine Verneigung vor dem Klassiker "Ferris macht blau", dessen Hauptdarsteller Matthew Broderick hier ebenfalls eine wichtige Rolle spielt. Stattdessen wird das Stilmittel sehr geschickt eingesetzt, um eine emotionale Verbindungen zum Zuschauer aufzubauen und ihm Gewissheiten zu vermitteln, die so vielleicht gar nicht gar nicht gegeben sind. Denn was ist wenn die Erzähler der Rückblenden lügen oder wichtige Details bewusst weglassen?

Im Laufe der zehn Folgen bekommen so ziemlich alle wichtige Figuren eine eigene Episode in der ihre Vergangenheit und ihre Motivation näher beleuchtet wird. Erfreulicherweise gibt es hierbei nicht nur schwarz oder weiss, sondern alle Figuren sind deutlich vielschichtiger als man am Anfang denkt und auch die "Schurken" haben im Grunde zumindest eine Motivation, die für den Zuschauer nachvollziehbar ist. Und die Helden sind oft nicht so gut und uneigennützig wie man ursprünglich dachte.

Interessanterweise ist die Folge, die ich am meisten abgefeiert habe (I am Sam Dean) die mit der schlechtesten Wertung im Internet (bei IMDB) und wird von vielen Leuten gehasst (liegt vermutlich daran, dass sie so ziemlich alles was man über zwei Hauptfiguren zu wissen glaubte auf den Kopf stellt). Was einigermaßen ironisch ist, da sie damit den inhaltlichen Punkt der Folge im Grunde bestätigen (es ging unter anderem um Selbstunsicherheit, die Diskrepanz zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung und Erwartungen und Rollenzuschreibungen in Hinblichk auf die verschiedenen Geschlechter).

Die Schauspieler sind für meinen Geschmack echt gut und auch die Ausstattung ist für eine TV-Produktion äußerst beachtenswert. War bestimmt nicht ganz billig. Leider wurde die Serie nach der ersten Staffel direkt wieder eingestellt. Ich vermute mal, dass viele Zuschauer über die ersten zwei Folgen nicht hinaus gekommen sind (die ich ja auch ein wenig schwierig fand) und Netflix dann aufgrund der Kosten den Stecker gezogen hat. Ist ja leider mittlerweile grundsätzlich ein Problem. Sowohl Produzenten wie auch Zuschauer sind immer auf der Suche nach dem nächsten Hype, die Chance etwas vernünftig und langfristig aufzubauen gibt es kaum noch. Wünschte hier hätte man wieder etwas mehr Geduld und würde nicht nur auf die Abrufzahlen der ersten paar Wochen schielen.
Aber wenigstens steht die Staffel ganz gut für sich und das Ende ist einigermaßen zufriedenstellend. Potential für mehr wäre aber definitiv da gewesen.

Trailer
Ich quäl mich gerade der Vollständigkeit halber durch die dritte Staffel DARK und muss zugeben, dass ich all das überschwängliche Lob als beste Serie aller Zeiten nicht so richtig nachvollziehen kann. Die erste Staffel fand ich ganz interessant, obwohl der Anfang noch etwas holprig war. Die Qualität der Dialoge und schauspielerischen Leistungen hat zumindest in der ersten Folge nach meinem Empfinden recht stark geschwankt und war eben doch teilweise noch auf deutschem Fernsehniveau, sehr künstlich. Wurde aber besser, und als ich die erste Staffel zur Einstimmung auf die zweite später noch einmal gesehen habe, war selbst ich zwischenzeitlich sogar richtig begeistert. Die zweite Staffel hatte dann auch wieder interessantere Momente und war noch ganz fesselnd.

Aber bei der dritten jetzt wird es mir einfach zu viel des Guten. Inzwischen ist alles so dermaßen verworren, dass es nur noch beliebig wirkt, und all die vielen verschiedenen Figuren, die man ständig im Kopf behalten muss, verkommen zu Spielsteinen im Dienst des vollkommen verkopften Plots. Da will irgendwie keine richtige Spannung mehr bei mir aufkommen und es zieht sich bloß ewig hin. Kann ja sein, dass das alles total gut durchgeplant ist und am Ende perfekt aufgeht und so. Aber was nutzt mir das, wenn es nicht mehr unterhaltsam ist und mir die Figuren und ihre undurchsichtigen oder angeblich vergeblichen Handlungen alle egal werden? Ich mag Christopher-Nolan-Filme auch, aber für meinen Geschmack wird hier leider die Grenze zwischen Komplexität und Langeweile überschritten. Gibt anscheinend viele, die das anders sehen, und das ist okay, ich versteh nur nicht so richtig warum ...

Eins muss ich aber sagen - Hut ab vor der Casting-Agentur, die haben echt geniale "Matches" gefunden! :D

***

Spaß gemacht hat mir allerdings LUPIN, auch wenn es bisher nur fünf Folgen gibt. War auch ziemlich interessant, wie sie den Stoff modernisiert haben, und zwar ohne irgendwelche Retcons und Umschreibungen der bekannten Figur - sie haben einfach eine neue mit eigener Identität kreiiert, die dem Original Respekt zollt. Der einzige schwache Moment des Meisterdiebs war, als er mir vorgaukeln wollte, dass er gemeinsam mit seinem Sohn an der Konsole zockt, während auf dem Bildschirm eindeutig ein Single-Player-Spiel zu sehen war (Horizon Zero Dawn). ;D

Die fünfte Staffel Better Call Saul hat mich ebenfalls nicht enttäuscht.
Post edited March 06, 2021 by Leroux
high rated
@PaterAlf

Ich habe Daybreak vor einiger Zeit mal komplett, in einem Schwung angeschaut.
War glaube Silvester, also nicht letztes Silvester. Sondern das Silvester davor.

Und fand die Serie auch richtig toll, allein die ganzen Mad Max Anspielungen.
Oder die Persiflagen auf diverse Endzeitfilme.
Finde es auch schade, dass die Serie nach einer Staffel eingestellt worden ist.
Und sich.....einige ewig Gestrige über den teilweise homosexuellen Content so künstlich aufgeregt haben.
Ich fand die Serie witzig, weil sie sich kein Stück ernst genommen hat.
Und sowas "leicht herziges" würde ich gerne viel, viel öfter zu sehen bekommen.
Vor allem schade, wegen dem Cliffhanger Ende.....
Da hätte eine zweite Staffel so gut drauf aufbauen können.
Und ja, ich hab es gefeiert. Dass das (scheinbar so niedliche, unschuldige) Girlfriend, die quasi "Prinzessin in Not".
Sich am Ende als neue Antagonistin für Staffel 2 entpuppt hat. (Die es ja dann nicht gab....leider)

Auch wenn ich denke sie war nicht wirklich böse, sondern es war eher eine "Ihr wisst doch gar nichts, über mich!" Trotz-Reaktion.

BTW.
Der Schuldirektor kam mir gleich so bekannt vor....fuck. oO
Aber da ich der Schauspielerliste meist keine Beachtung schenke, wäre ich nie drauf gekommen, dass es sich dabei um Matthew Broderick gehandelt hat.




Gerade beendet.
"Netflix-Castlevania Anime". (Aktuell 3 Staffeln.)

Fand ich persönlich sehr stark, und die Serie würde ich auch Leuten empfehlen, die sonst keine Anime anschauen.
Da es sich zwar um einen japanischen "Anime-Zeichenstil" handelt, es aber eine westliche Produktion ist.
Keine übertriebenen Kämpfe, wo bei jeder Attacke der Name angesagt wird.
Coole, tiefgründige Charaktere. Und viel, viel Story.
Tatsächlich wird ganze Folgen lang gar nicht gekämpft. Wenn es dann aber Kämpfe gibt, sind die erstklassig umgesetzt und animiert. Mit toller, bekannter Musik aus der Spielevorlage unterlegt.

Teilweise auch sehr emotional, die Story. Und wer die Kirche sowieso schon hasst, gießt hier Öl ins eigene Feuer des Hasses, beim anschauen.
(Nutzloser, erzkonservativer, ausbeuterischer Drecksverein.)

Es gibt ein paar stellen......"I killing my Boy....." wo ich echt selbst weinen musste. Und sowas passiert bei mir eigentlich selten.

Und es gibt in Staffel 3...einen ziemlich schockierenden, kleinen "Subplot" über einen Serienmörder.
Von einem Charakter, wo man dies nicht erwartet hätte. (Stark geschrieben, seitens des Autor*innen Teams)
Wer aber aufpasst, das sogenannte "Foreshading" ist deutlich zu erkennen.


Tolle Serie.
<3 <3 <3 <3 <3
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Necromantress: Gerade beendet.
"Netflix-Castlevania Anime". (Aktuell 3 Staffeln.)
Fand ich auch sehr gut. Und vor allem - die gefiel selbst meiner Frau, die normalerweise keine Animation mag (außer vielleicht Studio Ghibli), sondern auf "echten Menschen" besteht.

Wir kucken zur Zeit Modern Family... irgendwie hatten wir den ganzen düsteren Horror/Action/Fantasykram, den wir sonst kucken satt, und dachten "mal was ganz anderes". Schon sehr unterhaltsam - wer selber Familie hat, findet sich sicher in einigen Szenen wieder (auch wenn das alles natürlich Sitcom-typisch überzogen ist.
high rated
Sabrina (Netflix Serie)

Ganz anders als die alberne Vorlage, aus den 90ern.
Ernst, düster und feministisch.
Okkult, brutal und hart.

Ich liebe es. Bin zwar erst bei Folge 5.
Aber die Serie hat jetzt schon mein Herz erobert.

Abschließende Wertung.
= (Erfolgt wenn ich die Serie zu Ende geschaut habe)
*Platzhalter*
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Necromantress: Sabrina (Netflix Serie)
Da sind wir irgendwie drüber abgestorben. Und die Serie ist irgendwie extrem dunkel - also im optischen Sinne - das macht das Kucken anstrengend.
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Necromantress: Sabrina (Netflix Serie)

Ganz anders als die alberne Vorlage, aus den 90ern.
Ernst, düster und feministisch.
Okkult, brutal und hart.

Ich liebe es. Bin zwar erst bei Folge 5.
Aber die Serie hat jetzt schon mein Herz erobert.

Abschließende Wertung.
= (Erfolgt wenn ich die Serie zu Ende geschaut habe)
*Platzhalter*
Nichts geht über das Original! Ich habe das Original geliebt, vor allem auch gerade wegen der Albernheit. Und Salem, der verzauberte Kater, war ein Hit.
Ausserdem mag ich ganz allgemein solche Neuverwurstungen nicht.
Und Sabrina war ja auch süüüß! :-)
high rated
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Necromantress: Sabrina (Netflix Serie)

Ganz anders als die alberne Vorlage, aus den 90ern.
Ernst, düster und feministisch.
Okkult, brutal und hart.

Ich liebe es. Bin zwar erst bei Folge 5.
Aber die Serie hat jetzt schon mein Herz erobert.

Abschließende Wertung.
= (Erfolgt wenn ich die Serie zu Ende geschaut habe)
*Platzhalter*
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Maxvorstadt: Nichts geht über das Original! Ich habe das Original geliebt, vor allem auch gerade wegen der Albernheit. Und Salem, der verzauberte Kater, war ein Hit.
Ausserdem mag ich ganz allgemein solche Neuverwurstungen nicht.
Und Sabrina war ja auch süüüß! :-)
Über Geschmack lässt sich nicht streiten.
Ich finde die neue Sabrina deutlich hübscher. ;-)
Leider ein kleines bisschen zu jung, für mich. Sonst würde ich sie sofort daten. xD
Wobei meine Mitbewohnerin meint, dass würde nicht gut gehen. Weil wir uns zu ähnlich sind.
Und fast für (zweieiige) Zwillinge gehalten werden könnten. *ROFL*
The Chilling Adventures of Sabrina fand ich richtig stark. Generell mag ich wie das Archie-Universum sowohl in den Comics (Afterlife with Archie, Chilling Adventures of Sabrina, Jughead: The Hunger, Vampironica) wie auch im TV (Riverdale) umgestaltet und deutlich düsterer wurde. Hätte ich einem Verlag, der jahrzehntelang für seichte, harmlose Unterhaltung stand gar nicht zugetraut.

Muss die letzte Staffel zwar noch gucken, finde es aber sehr schade, dass die Serie nach vier Staffeln (bzw. eigentlich waren es ja nur zwei, die auf vier Teile aufgeteilt wurden) eingestellt wurde. Fand sowohl die Machart wie auch die Darsteller und die aufgegriffenen Themen fast durch die Bank weg gut. Und in der nächsten Staffel wäre es dann ja auch endlich zum Crossover mit Riverdale gekommen.
high rated
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PaterAlf: The Chilling Adventures of Sabrina fand ich richtig stark. Generell mag ich wie das Archie-Universum sowohl in den Comics (Afterlife with Archie, Chilling Adventures of Sabrina, Jughead: The Hunger, Vampironica) wie auch im TV (Riverdale) umgestaltet und deutlich düsterer wurde. Hätte ich einem Verlag, der jahrzehntelang für seichte, harmlose Unterhaltung stand gar nicht zugetraut.

Muss die letzte Staffel zwar noch gucken, finde es aber sehr schade, dass die Serie nach vier Staffeln (bzw. eigentlich waren es ja nur zwei, die auf vier Teile aufgeteilt wurden) eingestellt wurde. Fand sowohl die Machart wie auch die Darsteller und die aufgegriffenen Themen fast durch die Bank weg gut. Und in der nächsten Staffel wäre es dann ja auch endlich zum Crossover mit Riverdale gekommen.
Riverdale spielt also quasi im selben Universum?
Gut zu wissen, dann landet das auf meiner Netflix "Must Watch" Liste.
Weil das eventuell Ende des Jahres dort verschwinden könnte. Da Warner der Meinung ist, wie alle auf den Streaming Dienst Wagon aufspringen zu müssen. (Rolls Eyes)

Und ich (aus Prinzip) definitiv nicht mehr wie einen Streaming Dienst abonnieren werde.
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Goddess-Dibella: Riverdale spielt also quasi im selben Universum?
Gut zu wissen, dann landet das auf meiner Netflix "Must Watch" Liste.
Ja, das ist das gleiche Universum, beides düstere Neuinterpretationen des klassischen Archie-Universums.

Von Riverdale habe ich bisher die ersten drei Staffeln geschaut, fand ich ebenfalls super (vor allem Staffel 1 und 2). So ein bisschen eine etwas soapigere Teenie-Version von Twin Peaks (bezogen auf den inhaltlichen Aspekt der düsteren Dinge, die hinter den Fassaden einer Kleinstadt lauern).
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Goddess-Dibella: Über Geschmack lässt sich nicht streiten.
Ich finde die neue Sabrina deutlich hübscher. ;-)
Leider ein kleines bisschen zu jung, für mich. Sonst würde ich sie sofort daten. xD
Wobei meine Mitbewohnerin meint, dass würde nicht gut gehen. Weil wir uns zu ähnlich sind.
Und fast für (zweieiige) Zwillinge gehalten werden könnten. *ROFL*
Mir fällt gerade erst mal auf, dass sie ja die kleine Sally Draper in Mad Men war. XD

Sabrina habe ich damals nach der ersten Folge abgebrochen, weil mich irgendwas genervt hatte - vielleicht wie künstlich affektiert ihre Freunde/Cousins geredet haben oder dass sie wirkten, als ob Netflix da wieder nach Checkliste vorgegangen ist, wie man möglichst politisch und inklusive sein kann und am besten gleich die volle Ladung und alles in nur einem oder zwei Charakteren vereint? Aber vielleicht habe ich das auch extremer in Erinnerung, als es ist, und ich sollte der Serie irgendwann nochmal eine faire Chance geben. Natürlich muss man auch das Genre mögen. Wenn ich mich nicht irre, ist die Neuauflage eher so etwas wie Buffy, oder?